Bürgermeister, Pfarrer, und Lehrer
Diese Respektspersonen forderten Ehrerbietigkeit und Freigebigkeit. Doch kaum jemand war davon überzeugt, daß der Himmel ihm gewogener wäre, wenn er den Pfarrer opulent bewirtete.
Man schuftete schwer den lieben langen Tag, und dann kam dieser "Kopfarbeiter" und fraß sich durch! Und so wurden die Gaben oft zwar mit einem Lächeln, aber eben einem falschen Lächeln gegeben.
Beim Lehrer war das anders: denn hier ging es nicht ums Seelenheil, sondern um die Bildung der Kinder. Schenkte man dem Lehrer etwas oder lud ihn zum Wandeltisch ein, so hoffte man auf eine gute Behandlung der eigenen Kinder im Unterricht.

