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Märchen und Mundart

Ein spannendes Projekt war das Erzählen von Märchen in Mundart vor den Sommerferien 2025. Lesen Sie hier wie es gelungen ist! Erzählzeit: Mundartmärchen in der MPS

15. April 2026

Ein sehr aufschlußreiches Experiment mit ChatGPT

Am Ende der Erzählzeit in der MPS erzählte ich dieses Jahr mein neuerdachtes Märchen:

Emma und Paul und die Zaubertiere

Ich hatte mir ganz am Anfang eure Wünsche aufgeschrieben für euer eigenes Märchen. Ihr habt euch Drachen, Bauarbeiter, Pferde, magische Tiere (Stofftiere werden echt) und Schweine gewünscht. Deshalb habe ich für euch das Märchen von Emma und Paul und den Zaubertieren erdacht.

An einem heißen Sommerferientag trafen sich Emma, Paul und ihre Freunde am Waldrand, wo es schön kühl war. Eigentlich sollten sie nicht in den Wald gehen, denn viele Bäume waren abgestorben und konnten umfallen. Aber im Wald war es so kühl, so grün, es lag ein Zauber darin. Emma holte aus ihrem Rucksack ihr Schutztier, eine kleine Schildkröte aus Plüsch. „Die wird schon auf mich aufpassen, damit mir kein Baum auf den Kopf fällt,“ meinte sie.

07. März 2026
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Erzählzeit 2022 / 2023

Wieder ging ein Schuljahr mit zwei wundervollen ersten Klassen zu Ende, und Montag für Montag habe ich Märchen erzählt: von den Brüdern Grimm, von Hans Christian Andersen, aus den Märchen aus 1001 Nacht (oder auch nicht), eine Geschichte aus der Bibel und einige selbsterdachte Märchen.

Eine schöne Sommerferienzeit wünsche ich euch allen
Marieta Hiller

 

 

 

10. Juli 2023

Reichelsheimer Märcheninsel 2021 - eine Nachlese

Die märchenhaft geschmückte Bühne der Reichenberghalle, wo das Literaturprogramm der Märcheninsel 2021 stattfand


Einst verbot der Padischah das Märchenerzählen und Singen. Bald aber wurde er sehr krank. Erst als ein Märchenerzähler gerufen wurde, konnte er wieder gesund werden. Dies ist der Inhalt eines von zahlreichen wunderschönen Märchen aus aller Welt, die Angelika Schreurs aus Düsseldorf während der 25. Reichelsheimer Märcheninsel erzählte. Märchen zum Nachdenken, voller tiefer Weisheiten, und doch fröhlich und leicht vorgetragen.

02. November 2021
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Märchen sind die Pioniere der Immigration

Während der 20. Reichelsheimer Märchen - und Sagentage 2015 fand Referentin Prof. Kristin Wardetzky (Berlin) deutliche Worte zur Aktualität von Märchen in der heutigen Zeit. Märchen sind zu allen Zeiten gewandert, die Motive in vielen Ländern der Erde gleichen sich. So kann es geschehen, daß man im Herzen von Afrika ein Märchen hört, dessen Stoff sehr ähnlich auch in Mexiko, Grönland oder Indien erzählt wird.

Es ist wie beim Märchen vom Hasen und dem Igel: immer spricht das Märchen „Ich bin schon längst hier!“ Die Menschen, die auf der Flucht vor Elend und Verfolgung nach Deutschland kommen, haben oft nichts im Gepäck als ihre Hoffnung. Und im Kopf die Märchen. Jeder Mensch kennt Märchen, oder wenigstens eines. Sie sind das innerste Kulturgut aller Erdbewohner, gleich woher sie stammen.

08. September 2021
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Altes Handwerk im Märchen

Der goldene Boden des Handwerks

Vorzeiten war ein Schneider,der drei Söhne hatte ...
Jeder kennt diese Zeilen: so beginnt das Märchen vom Tischlein-Deck-Dich der Brüder Grimm. Darin geht es um drei Brüder, die jeder ein Handwerk erlernten: ein Schreiner, ein Müller und ein Drechsler wurde aus ihnen. Die Märchen der Brüder Grimm fallen in eine Zeitströmung, in der sich die Weltsicht vom Adel hin zum einfachen Menschen orientierte.

08. September 2021
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Hic sunt dracones

Hic sunt Dracones: warum Landkarten früher weiße Flecken hatten

Alte Karten sind faszinierend: was entdeckt man nicht alles darauf! Früher richteten die Kupferstecher, die die Vorlage für den Kartendruck herstellten, ihre Platten nach Osten aus: Jerusalem lag am oberen Kartenrand, die Karte war „orientiert“. Der Begriff kommt von Orient = Osten. Später erst drehte der Wind und die Karten wurden nach Norden ausgerichtet, wo der Polarstern steht. Die Kupferstecher hatten ihre ganz besondere Signatur für ihre Platten, verschnörkelte Kartuschen, die zwangsläufig eine Region auf der Landkarte verdeckten.

08. September 2021
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Der Kobold geistert durch die Sprachecke...

 Ein kluger Mann, den ich an dieser Stelle gelegentlich zu Rate ziehe, ist Heinrich Tischner aus Bensheim. Er ist leider verstorben, hatte zu Lebzeiten aber eine sehr aufschlußreiche Seite im WeltWichtelWissen! Seine »Sprachecke« im Darmstädter Echo war stets eine Fundgrube, so auch hier: um Geister und Kobolde geht es dabei, und daß es erstere nicht aber zweitere sehr wohl gibt, das belegt Tischner so nach und nach.

Den ältesten Textbeleg für das Wort "Kobold" datiert er in das Jahr 1135, doch erst 100 Jahre später (ging es dem Beleg da ähnlich unserem Dornröschen, das in 100jährigem Schlaf aufs Wachgeküßtwerden warten mußte?) tauchen Figuren auf, die als Kobold bezeichnet werden: so sei einem jener historischen Quellenschöpfer die Klage über den Adel gestattet, der zu Mißständen schweigt wie die stummen Kobolde, und ein hölzerner Bischof sei ihm lieber als jene sprachlosen Herren (hören wir nicht auch heute ein lautstarkes Schweigen zu den meisten Mißständen?)

08. September 2021
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Märchenschmökereien

Spieglein Spieglein an der Wand - das Motto der 18. Reichelsheimer Märchen- und Sagentage 2013 - www.maerchentage.de

2012 - Die lange Nacht der Märchen: König Jochen eröffnet am Freitag 26.10.12 die lange Nacht der Märchen und ahnt noch nicht, was am Sonntag auf ihn zukommen wird...
Eine Überraschung gelang der Freyen Ritterschaft Odenwald mit dem Ritterschlag Jochens vom Birkenhag (bürgerlich Jochen Rietdorf), der sich 11 lange Jahre bei den Märchen- und Sagentagen Reichelsheim seine Sporen redlich verdient hat.

Schmökern im Winter...

Und so nehme ich meine Bücherstapel, Dank sei Ellen Schmid, und verkrieche mich auf die Ofenbank ans knisternde Feuerchen (das ich nicht habe, denn wir wohnen mit elektronikgesteuerter Zentralheizung, automatischen Rolläden, Energiesparlampen und AAA-Kühlschrank...)
Doch kaum steckt meine Nase drin, tief drin in den Büchern - da ist all die moderne Technik vergessen, die mich umgibt. Ich bin zu Gast bei den Grimms - sei es im Berliner Tiergarten, an der Universität zu Göttingen, beim Zettelsortieren in Kassel oder Marburg oder in der Kinderstube zu Hanau, Gelnhausen, Steinau. Apropos Steinau: dort feiert man am 20. Dezember 2012. Es ist ein bißchen schwer zu finden, fast muß man schon Märchenforscher sein: begebt euch im WeltWichtelWissen nach Steinau, schaut dort unter Tourismus / Touristinfo / Sehenswürdigkeiten / Führer durch die Ausstellung im Brüder Grimm-Haus Steinau! So werdet ihr fündig werden, und wer weiß - vielleicht sieht man sich dort wieder....

08. September 2021
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Märchen und Eskapismus

In einem fernen Land, vor langer langer Zeit...

Märchen: eine der schönsten Formen von Eskapismus – Flucht in die funkelnde Welt der einfachen Form

In einem Königreich, einer Monarchie, lebten die Brüder Grimm, aber die Monarchie hatte eine Verfassung. Ein König herrschte, wie im Märchen. Klug, weise, besonnen und gerecht. Klugheit, Weisheit und Besonnenheit, diese wichtigen Eigenschaften, die einen Menschen so besonders machen daß er sogar zum König taugt, man wünscht sie so manchem. Gerechtigkeit aber setzt voraus, daß ein Rechtsbewußtsein und ein Rechtssystem besteht. Daß Könige niemals wirklich so waren, das muß den Brüdern Grimm schon bewußt gewesen sein - haben sie sich vielleicht deshalb in die Märchen geflüchtet?

08. September 2021
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Die Rauhnächte: kein Märchen...

Die Rauhnächte sind eine ganz besondere Zeit

Es sind die Tage - und vor allem die Nächte - zwischen Heiligabend und Heilig-Drei-Könige, auch Zwölfnächte genannt, an denen das Tor zur Geisterwelt besonders durchlässig ist.
Früher, als die Leute noch abergläubisch waren, durfte während der Zwölfnächte nicht gewaschen werden, nicht gekehrt, nicht gebadet - nichts durfte das Haus verlassen, womit die Geister Macht über die Bewohner bekommen konnten. Vor allem frisch gewaschene Wäsche im Garten, aber auch abgeschnittene Fingernägel und Haare, die ins Freie gelangten, oder Hautschuppen, die mit dem Kehrricht vor die Türe kamen, waren solche Dinge, auf die es die Geister abgesehen hatten. War so ein ehemaliges Teil eines Menschen erst einmal in ihrer Hand, bekamen sie die Macht, aus ihrer Geisterwelt hinüber zu kommen in unsere...
Heute sind die Tage "zwischen den Jahren" noch immer eine Zeit der Einkehr, der Besinnung. 

07. September 2021

Durch das Zwergentor geht es in die Zauberwelt!

Eingänge in die geheime Welt der Wesen vom Kleinen Volk gibt es viele, doch bei den Menschen sind die meisten in Vergessenheit geraten.

Wer wüßte heute noch, wo der Gläserne Berg zu erklimmen ist, und in welchen Brunnen wollte sich stürzen, der Frau Holle besuchen will? Nur in den Märchen hört man noch von ihnen: Pforten in die Anderswelt, wo Elfen, Feen und Kobolde, aber auch Hexen, Waldschrate und Riesen leben. Für eine kurze Zeit (um genau zu sein von 1999 bis 2020) gab es einen Ort, an dem es Menschen gelingen konnte, in jene geheimnisvolle Welt zu schlüpfen: dieser Ort liegt im Odenwald, genauer im Felsberg. Ganz in der Nähe des Felsenmeeres, wo die Kobolde leben. Finden konnte dieses Zwergentor nur, wer ganz bestimmte Dinge weiß und tut.

Denn es braucht ein Zauberwort, ein ganz spezielles. Und man muß reinen Herzens sein, wenn man durch das Zwergentor hindurchkriecht. Sind es bei den Erwachsenen nette Handreichungen und freundliche Dienste, die seit dem letzten Sonnenaufgang nicht abgeschlagen worden sein dürfen, so sind es bei Kindern die Socken. Socken spielen in der Welt des Kleinen Volkes eine wichtige Rolle: jeder kennt Dobbie, den Hauself von Harry Potter, der frei wurde, weil ihm sein Herr eine Socke geschenkt hat! Und so ist es auch mit dem Zwergentor: wer seit dem letzten Sonnenaufgang auch nur eine Socke unordentlich herumliegen gelassen hat, dem öffnete das Zwergentor nicht den Zugang in die Zauberwelt.

07. September 2021
Weiterlesen: Durch das Zwergentor geht es in die Zauberwelt!

Die wilden Weibchen

Wie gar oft müssen wir in Märchenbüchern lesen oder in alten Erzählungen hören, daß es einst wilde Weibchen gab.

An zahlreichen Orten im Odenwald gibt es Wildleutheusel, Wildweibchensteine oder ein Wildfrauhaus - meist rauhe Felsformationen mitten in der Waldwildnis. Schwer ist es uns heute vorstellbar, daß hier einst Menschen gehaust haben sollen. Und doch: auch die Räuber lebten ja in solchen Unterschlupfen, in Höhlen oder unter großen Steinen, die mit Ästen und Zweigen ausgebaut waren. Wer aber waren die wilden Weibchen?

Nun muß man wissen, daß es sich in früheren Zeiten nicht schickte, als Frau alleinstehend zu bleiben. Nur als Gattin ihres Mannes galt sie etwas. Starb einer Frau der Mann, so mußte sie übers Jahr wieder heiraten. Sonst war sie nicht mehr gern gesehen in ihrer Dorfgemeinschaft. Schnell wurde sie der Zauberei beschuldigt - und war es nur, daß einer Anderen Mann ihr einen Blick hinterhergeworfen hatte! Sie mußte weg. Hinaus aus dem Dorf. Aber zu jenen Zeiten - lang vergangenen Zeiten, möchte man gerne sagen, doch nicht überall auf der Welt gehören sie heute ins Reich der Märchen... - konnte sie nicht einfach ins nächste Dorf und sich dort ein neues Leben suchen. Dazu brauchte man einen Passepartout, ein Erlaubnisschreiben aus dem Heimatdorf. Nur mit einem Passepartout durfte man sein Dorf nämlich verlassen - es sei denn, man war eine Unwillkommene. Diesen armen Frauen aber stellte kein Dorfschultheiß einen Passepartout aus. Denn damit würde die Zugehörigkeit der Frau zu seinem Dorf bestätigt, und man wollte sie ja gerade loswerden!

07. September 2021
Weiterlesen: Die wilden Weibchen
  1. Wie es Kindern im Märchen ergehen kann...
  2. Die Geschichte von der goldenen Harfe und den Leprechauns
  3. Warum es Monster und böse Wölfe geben muß
  4. Drei Haselnüsse - Wunder des Lebens
  5. Warum Drachen so traurig sind...
  6. Das blaue Licht - und was der Lampengeist dazu zu sagen hat
  7. Die schöne Lau
  8. Frau Holle - stille Wasser sind tief
  9. Spurensuche auf der Deutschen Märchenstraße
  10. Von Hausgeistern und anderen Bewohnern

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