Wird in einem Märchen ein Kind geboren, dann ist es grad wie im richtigen Leben: die Eltern freuen sich - „es ward ihnen ein Kindlein geboren, und sie hüteten es wie ihren Augapfel...“oder aber die arme alleinstehende junge Mutter weiß nicht, wie sie ihr Kind ernähren soll - „und sie weinte bitterlich und flehte die guten Geister um Hilfe an...“.
Ganz schlimm wird es aber, wenn eine mißgünstige böse Fee über das Neugeborene einen üblen Fluch ausspricht: „es soll aber kein Tod sein, sondern ein hundertjähriger tiefer Schlaf...“ Manchen Märcheneltern wird aber auch gar kein Kind geboren, und sie sind traurig - „ach, wenn wir doch ein Kindlein hätten...“, bis ihnen ein Frosch, ein Storch, eine gute Fee die frohe Botschaft bringt, daß sie übers Jahr eine Tochter zur Welt bringen werden.