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Ostergeschichten

Draußen erwachen an Ostern die geheimen Wesen zum Leben, die zwischen den Steinen, eingekuschelt in weiches grünes Moos und verborgen unter dem Herbstlaub, ihren Winterschlaf geschlafen haben. Jetzt aber kitzeln die warmen Sonnenstrahlen sie an der Nase, und so herrscht bald ein emsiges Hin- und Hergehusche im Zauberwald! Zu Ostern putzen sich alle heraus und zeigen sich von ihrer allerbesten Seite!

Ostereier färben mit Naturfarben

Osterfest und Osterhase : Osterfeuer, Osterwasser und seltsame Osterbräuche

Märchenhaftes: Der salomonische Spruch des Osterdrachen und Der Dilldapp

De Ouschdehaaas: Tonaufnahme mit Lehrer Philipp Bickelhaupt aus Lindenfels, 1958: Als mer in de Schuul noch Platt schwätze durft...

Mein Name ist Hase, ich weiß von nix...: Was Rindvieh, Fuchs, Hund, Affe und Hase in der Steinmetzkunst bedeuten  

31. März 2026

Mit den Blütenwegjazzern auf der Donau unterwegs - ein Reisebericht

Im Januarheft 2025 des Durchblick erschien das Inserat von Reiseberaterin Tanja Formatschek erstmals mit dem Angebot der Donaureise mit den Blütenwegjazzern, und wir meldeten uns sofort an. Denn es sollte zwei Konzerte an Bord der Arosa Bella geben! Tatsächlich waren es dann doch eher drei, denn für das Gruppenfoto, das Tanja von all ihren Reisen macht, traf man sich auf dem Achterdeck. Wir waren eine ganze Gruppe aus dem Odenwald und dem südhessischen Raum, und damit das Foto auch gut wird, spielten die Blütenwegjazzer einfach mal kurz auf. 
Auf diesem Foto sieht man neben der "Mein-Urlaubsglück"-Gruppe von Tanja auch, daß hier drei Donaukreuzfahrtschiffe nebeneinander am Pier lagen. Denn schon am dritten Tag waren wir in Wien gestrandet. Die Donau hatte Niedrigwasser, so daß es für die Richtung Budapest folgenden Schleusen nicht genügend Wasser gab und die Schiffe nicht passieren konnten. 

12. November 2025
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Bücher kauft man vor Ort und nicht in jenem fernen Buchhändlerfresserland

Warum die kleinen Buchhandlungen unsere Hilfe brauchen

Geht es euch auch so: eure Lieblingsbuchhandlung im Ort (oder im Nachbarort) hat mangels Nachfrage für immer ihre Türen geschlossen? Wer hat schuld? Das Internet mit seinen großen Megashops? Oder vielleicht wir selber - die wir bequem am PC unsere Bücher und CDs bestellen? Ich verrate euch etwas: die Buchhandlungen in der realen Landschaft, sei es in Ober-Ramstadt, in Brensbach, in Bensheim, Michelstadt, Bad König, Fürth oder Darmstadt, sie alle können das gleiche leisten wie die Großen, zum gleichen Preis! Sie unterhalten allesamt ihren eigenen Internetauftritt und schicken genauso praktisch und bequem auf Mailbestellung das Gewünschte mit der Post ins Haus. Es macht also für euch keinen Unterschied. Hier ist eine Geschichte für euch: Aus dem fernen Buchhändlerfresserland

21. April 2025
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Geotop des Jahres 2023: Steinbruchlandschaft Miltenberg

Eine Steinbruchlandschaft im Buntsandstein bei Miltenberg wurde im September als Geotop des Jahres 2023 vorgestellt. An der Haagsaussicht weit oberhalb Miltenbergs und der Mainschleife, auf der Abraumhalde des früheren Steinbruchs im Plattensandstein, wurde gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Kahlert und stellvertretender Landrätin Monika Wolf-Pleßmann durch Dr. Jutta Weber (Geschäftsführerin des UNESCO Global Geoparks Bergstraße-Odenwald eine neue Tafel enthüllt. Zu Gast waren zwei Ranger des Partner-Geoparks  in Hong Kong (Hong Kong UNESCO Global Geopark), die für einige Tage durch die bedeutsamen Geotope der Region geführt wurden.

Das Besondere an der Steinbruchlandschaft Haag ist ein Bremsberg. Die abgebauten Sandsteinplatten mußten vom Berg hinunter zum Main gebracht werden. Dazu gab es eine Schienenstrecke für Loren mit einer Ausweiche. Die abwärtsfahrende Lore zog die unten entladene wieder nach oben, zusätzlich mußte jedoch mit einem liegenden Bremsrad per Backenbremse reguliert werden. Herrmann Farrenkopf (von ihm werden Sie im Frühjahr 2024 weitere interessante Infos auf odenwald-redaktion finden!) berichtete, daß er eine Original-Lore vom Haag retten konnte. Diese ist nun am Bremsberg zu sehen. Er konnte auch erzählen, daß die Steinbrucharbeiter aus den umliegenden Ortschaften täglich zu Fuß kilometerweit und über zweihundertfünfzig Höhenmeter zum Steinbruch Haag gehen mußten - wie in den Steinbrüchen in unserer Gegend auch.
Drei Loren sind am oberen Ende des Bremsweges zu sehen, und Geologe Jochen Babist (Foto rechts) erläuterte die Arbeit im Steinbruch und am Bremsweg.

Noch vor dem 2. Weltkrieg stellte man um auf LKW-Transport, wobei die Waldwege im Winter durch die Steinbrucharbeiter hergerichtet wurden, wie Franz Zeller (Mainsandstein.com, Naturstein GmbH & Co. KG) berichtete, wurden die Schienen danach bald gestohlen und dienen heute in diversen Gärten als Zaun. Auch Thomas Wassum war als noch aktiver Steinbruchbetreiber anwesend.

Der Plattensandstein ist die oberste Schichtung über dem Feldsandstein (sehr quarzhaltig und spröde, wurde im Mittelalter für Mühlsteine und Sarkophage verwendet). Die tiefste Sandsteinschicht ist der Dicksandstein direkt am Mainufer, diesen bauten bereits die Römer ab.

Plattensandstein ist wenig frostsicher, wie Herr Wassum mitteilte. Daher wird er vor allem im Innenbereich verbaut.

Marieta Hiller, 18.9.23

   

Foto oben links: der Bremsweg - Foto oben rechts: Plattensandstein am Haag

 

Foto oben links: ehemalige Sprengstoffkammer im Sandstein - Foto oben rechts: feierliche Enthüllung der Tafel am Haag

Interessante Infos:

https://www.buntsandstein.de/index.php/de/erlebnisweg

https://de.wikipedia.org/wiki/Roter_Mainsandstein

https://www.miltenberg.de/

https://www.mainsandstein.com/

https://www.wassum-online.de/

 

17. September: Steinbruchlandschaft Haag bei Miltenberg wird Geotop des Jahres 2023

Der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald zeichnet in diesem Jahr die Steinbruchlandschaft Haag bei Miltenberg als Geotop des Jahres 2023 aus. Die jährlich anlässlich des Tags des Geotops gekürten Fenster in die Erdgeschichte sind Orte mit besonderer geologischer und geschichtlicher Bedeutung. Geopark-Informationstafeln erzählen nun von der Entstehung des Buntsandsteins in dem vor 245 Millionen Jahren hier  vorherrschenden Halbwüstenklima bis hin zum Abbau der Steine für Bauwerke weit über die Grenzen Miltenbergs hinaus. Die feierliche Auszeichnung, an die sich eine geologische Führung anschließt, findet am
17. September um 14 Uhr an der Haagsaussicht statt.

Miltenberger Altstadt, Aschaffenburger Schloss, Mainzer oder Frankfurter Dom: Wir bewundern die Monumentalbauten aus rotem Sandstein, die die Region bis heute prägen. Viele der Steine kamen direkt aus Bundsandsteinbrüchen am Main und im unmittelbaren Umland. Die Stadt Miltenberg selbst blickt auf eine lange Geschichte der Steinindustrie zurück: Heute weiß man, dass bereits die Römer hier Baumaterial gewonnen haben. Der Buntsandstein entstand in einer Zeit zwischen 251 und 243 Millionen Jahren, als die Region durch eine halbwüstenartige Landschaft geprägt war. Durch zeitweise wasserführende
Flüsse und Überschwemmungen haben sich große Mengen an Sand und Ton abgelagert. Die Ablagerungen sind wiederum im Verlauf vieler Millionen Jahre durch Druck und natürliche Zementation umgewandelt worden und zu Sand- und Tonstein „versteinert“. Neben dem Dickbankstandstein im unteren Hangbereich am Main wurde in Miltenberg Ende des 19. Jahrhunderts begonnen, den höher gelegenen  Plattensandstein zu erschließen und abzubauen. Zur Weiterverarbeitung musste das Material den Hang hinunter bis an den Main transportiert werden. Diese logistische Herausforderung lösten die Menschen damals mit einem sogenannten Bremsberg, einer Gleistrasse, auf der die Loren mit einem Seilzug langsam abgelassen werden konnten. Reste des Bremsbergs sind auch heute noch im Wald zu finden. An der Haagsaussicht selbst zeigt ein Aufschluss den Plattensandstein mit seinen typischen Schichtablagerungen, die jeweils bei Überflutungen entstanden sind.

Die Steinbruchlandschaft Haag verbindet Vergangenheit und Gegenwart, die Geschichte der Erde mit dem Wirken der Menschen und erfüllt damit auf eindrückliche Weise die Kriterien des Geotops des Jahres. Vom Handwerk des Steinmetzes über die Arbeit im Steinbruch bis zum Klima vor über 245 Millionen Jahren können wir hier etwas lernen. Wer mehr über das Geotop des Jahres 2023 erfahren möchte, ist herzlich  eingeladen, an der Feierstunde am 17. September um 14 Uhr an der Haagsaussicht teilzunehmen.

Interessenten werden gebeten, sich bis 8. September unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. anzumelden. Vom Naturpark-Parkplatz Sebaldsruhe benötigt man zu Fuß rund 30 Minuten bis zur Haagsaussicht. Eine begrenzte Zahl von Plätzen in einem Shuttle-Service steht zur Verfügung. Im Anschluss an den offiziellen Teil schließt sich eine geologische Führung an, die neben dem Steinbruch auch am Bremsberg vorbeikommt und die Geschichte der Steinindustrie Miltenbergs anhand von Informationstafeln erläutert. Die Führung endet am Parkplatz.

18. September 2023

Buchtipp: Gaya - Entdeckung einer neuen Welt

Utopie: was ist das? Übersetzt bedeutet es Nicht-Ort, und darum geht es im Roman von Julia Scales aus Reichenbach - oder? Unter dem Motto "Steinzeit 2.0 – eine neue Chance für die Menschheit" erschien jetzt Band 1 des auf 5 Bände ausgelegten Romans. Kann der Mensch gut sein? Was ist gut? Zu wessen Vorteil? Und wer entscheidet das? Ist Basisdemokratie möglich, und kann die Menschheit "beim nächsten Mal alles richtig machen"? Einzigartige Eigenschaft des Menschen ist es, vorsätzlich böse sein zu können, aber auch: die Wahl zwischen gut und böse zu haben.

20. Juli 2022
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Eisenbahn: Das steht nicht in der Spinnstubb 2.0...

Nach Drucklegung meines Jahrbuchs 2021 "Kartografie Eisenbahn Ultramarin" trudelten weitere interessante Details ein:

vieles finden Sie bei Walter Kuhl: Zwei nie zustande gekommenen Bahnen durch den Odenwald rund um Lindenfels

Was bedeutet "Bellramschd"?

Bettel-Ramstadt? Pappel-Ramstadt? Bei der Suche nach der Antwort half mir das Pfungstädter "wandelnde Lexikon" Ernst Schulze auf die Sprünge: die Italiener, die beim Eisenbahnbau an der Strecke Darmstadt-Reinheim gearbeitet haben, legten in Nieder-Ramstadt eine Siedlung auf sieben Hügeln an, die sie "bella Ramschd" nannten. Damit legten italienische Gastarbeiter den Grundstock für die vielfältige Kulturlandschaft der kleinen Industriestadt, später kamen noch einige Nationalitäten hinzu: bei den Caparol-Farbwerken oder anderen Betrieben. Mehr dazu lesen Sie im Jahrbuch Spinnstubb 2.0 Nr. 3, 2023!

Modautal-Linie: Kraftpost mit Oberleitungsbussen

23. Februar 2022
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Papier: ein faszinierender Stoff

Rätselfrage: Wie oft kann man ein normales DIN A4 Blatt falten?

       10 mal?             20 mal?     oder nur 7 mal?
Auflösung: faltet man ein DIN A4 Blatt einmal, hat man DIN A5, zweimal = A6, dreimal = A7 (Karteikärtchen), viermal A8 - und jetzt wird es schon ziemlich klein und schwierig sauber zu kniffen! Bei sieben Faltungen ist definitiv Schluß. Man muß bedenken, daß man bei sieben Faltungen einen Papierstapel aus 128 Lagen erhält.

08. September 2021
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Die Rauhnächte

Die Rauhnächte sind eine ganz besondere Zeit

Es sind die Tage - und vor allem die Nächte - zwischen Heiligabend und Heilig-Drei-Könige, auch Zwölfnächte genannt, an denen das Tor zur Geisterwelt besonders durchlässig ist.
Früher, als die Leute noch abergläubisch waren, durfte während der Zwölfnächte nicht gewaschen werden, nicht gekehrt, nicht gebadet - nichts durfte das Haus verlassen, womit die Geister Macht über die Bewohner bekommen konnten. Vor allem frisch gewaschene Wäsche im Garten, aber auch abgeschnittene Fingernägel und Haare, die ins Freie gelangten, oder Hautschuppen, die mit dem Kehrricht vor die Türe kamen, waren solche Dinge, auf die es die Geister abgesehen hatten. War so ein ehemaliges Teil eines Menschen erst einmal in ihrer Hand, bekamen sie die Macht, aus ihrer Geisterwelt hinüber zu kommen in unsere...
Heute sind die Tage "zwischen den Jahren" noch immer eine Zeit der Einkehr, der Besinnung.  M. Hiller Auf den Fotos zu sehen: Ein sehr unbequemes Kostüm aus alter Odenwälder Tradition: die Stoppelgans. Die Fotos stammen aus dem Nachlass von Dr. Heinrich Winter und sind dem Buch  “Odenwälder Brauchtum” von Helmut Seebach entnommen. Die Stoppelgans ist das schwierigste Kostüm der Rauhnächte-Figuren.

07. September 2021

Ein Weihnachtswunsch

Wir wünschen euch eine besinnliche Zeit, in der ihr außer Weihnachtsfeiern und Einkaufsmarathon auch einmal an euch selber denkt und ruhig werdet. Die Natur macht es euch vor, macht es ihr nach. Und bedenkt bei all der Schenkerei: das schönste Geschenk, das ihr euren Lieben machen könnt, ist etwas von eurer Zeit. Eure Marieta Hiller, natürlich auch Kobold Kieselbart für das gesamte Kleine Volk, das jetzt alle Hände voll zu tun hat um dem Christkindchen zu helfen, und die Räuberbraut und Köhlerstochter Bawweddsche. Aus Nebeln heraus höre ich gerade, daß auch die alte Hutzel sich unseren Weihnachtswünschen anschließen möchte... Der Christstollen und der Butterbrief

Von Weihnachtsmännern und Lichterketten, vom Christkind - und von Owie

07. September 2021
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Eine ganz kurze Geschichte der Technologie...

Dieser Beitrag ist umgezogen nach: Ernährung und industrielle Revolution

Dort lesen Sie:
Aus dem Feuer kamen die großen Revolutionen...
Ein Stromausfall, der Angst machte...
Geduld, Geduld - 50 Jahre braucht es schon für eine Revolution...

Außerdem lesenswert:

Klingt wie Science fiction? Aber das Internet der Dinge ist schon da, oder nicht?

Industrie 4.0 und wir...

Hochproduktiv nur noch im selbstreferenziellen Informationsraum...

War früher wirklich alles besser? Steampunk - die rückwärtsgewandte Utopie

07. September 2021

Wie ist das Felsenmeer entstanden?

Dafür gibt es zwei Erklärungen, die unterschiedlicher nicht sein können: die geologische und die Version der Kobolde im Felsenmeer...

Die geologische Entstehung des Felsenmeeres

Die Entstehung des Felsenmeeres begann vor etwa 340 Mio Jahren. Damals hob sich eine gigantische Magmablase aus dem Erdinneren, die jedoch nicht als Vulkanausbruch bis zur Oberfläche durchdrang, sondern in etwa 10.000 mtr. Tiefe steckenblieb und langsam und unter großem Druck abkühlte. So konnte sich die Kristallstruktur herausbilden, die sich in unserem speziellen Fall als eine Art Granit, nämlich Melaquarzdiorit, ausprägte. Durch Kontinentalverschiebungen gelangte der erkaltete Stein - auch Pluton genannt - allmählich an die Oberfläche. Da der Druck von 10.000 mtr. Erdreich damit auch allmählich nachließ, entstanden Entspannungsrisse. Das kann man sich wie bei einem aufgehenden Hefeteig vorstellen. In die Risse konnte Wasser eindringen, der Frost drückte den Pluton an den Rissen auseinander, er zerbarst in immer kleinere Stücke, die nun vom Regen und der Erosion rundgewaschen wurden. An den Ecken stärker als an den Kanten, so daß die Brocken mit der Zeit rund wurden und in eine natürlich vorhandene Rinne rollten, wo sie bis heute als Felsenmeer liegenblieben. Es gibt aber im Felsberg nicht nur ein Felsenmeer, sondern insgesamt 18. Nur sind diese nicht so spektakulär wie das große Felsenmeer, das seit etlichen Jahrzehnten unter Natur- und Denkmalschutz steht.
Eine Besonderheit sind die römischen Werkstücke, die im Felsberg zu finden sind: hier kann man interessante Details zur Arbeits- und Lebensweise der alten Römer sehen, die zwischen 200 und 400 n. Chr. (rundgerechnet) hier Werkstücke bearbeiteten.

27. August 2021
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Kobold Kieselbart aus dem Felsenmeer zu Corona

Kieselbart hat ein Video gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=AmRIQzjFcxA. Im Felsenmeer ist jetzt erstmal Winterpause, und im März werden wir sehen, wie es weitergeht.

Nachtrag 2026: es ging dann nicht mehr weiter. Während der Pandemie kamen so unglaublich viele Besucher ins Felsenmeer, brachten sich alles mit und ließen den Müll zurück. Ich hatte im Mai 2021 noch eine Führung für einen Kindergeburtstag, und wo wir saßen und Geschichten lauschen wollten, wurden wir niedergetrampelt und es roch wie auf einer Müllkippe. Das - und der (nicht existente!) Klimawandel, der zu 50% Absagen gebuchter Touren führte - veranlaßte mich, das Felsenmeer zu verlassen. Ich genieße jetzt meinen wohlverdienten Ruhestand, natürlich nicht ohne jeden Tag mindestens einen Apfel zu essen! Euer Kobold Kieselbart...

 

 

06. Mai 2020
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