Überall im kristallinen Odenwald entdeckt man draußen Spuren vergangener Steinbearbeitung, so auch rund um Lautern. Der Knorz, ein ehemals dicht bewaldeter Hügel, verlor seine Baumpracht 1990, als der Sturm Wiebke über die Region fegte. Ich habe noch heute das Krachen in der Nacht im Ohr. Heute wachsen armdicke Stangenschößlinge auf der Kuppe. Man kann Grenzsteine entdecken, und einen alten Steinbruch!
Etwas weiter Richtung Beedenkirchen versteckt sich ein verfallenes Haus aus Bruchsteinen in den Wiesenhecken, dahinter ein verwunschener Bambusgarten und alte Schienen. Der Steinbruch wurde nach Hans Seeger von Georg Krämer betrieben.
Marieta Hiller, Februar 2018
Aus Bruchstein gebaut: altes Steinbruchhaus bei Lautern


Hier ruht Adam Heß geb. 19.01.1836 gest. 24.02.1908 Barbara Heß geb Sudheimer geb. 20.09.1835 gest. 13.09.1911
Klirrend kalt: Eiszeit im alten Steinbruch am Knorz
Ein Felsblock im Knorz bei Lautern, an dem die Keiltaschen der Bonjetspaltung zu sehen sind - zur Technik der Steinbearbeitung bitte ins Foto klicken!
Um die Bruchsteinruine herum ist eine alte Gartenanlage, und man findet noch Schienen für Steintransporte.
Verfallene Steinbruchhütte im Wald oberhalb des Steinbruchs am Knorz bei Lautern - der Kanonenofen liegt noch dabei.
Alle Fotos: M. Hiller