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Die Bergwerksmaus

Es war einmal vor langer langer Zeit, als es noch keinen elektrischen Strom gab und die Häuser noch gemütliche Dachböden für ihre Hausgeister hatten.
Da lebte in einer ärmlichen Kate auf einer Waldlichtung ein armer Lohmüller in seiner Mühle. Es war Winter, und so schwieg die Mühle still, denn die Bauern brachten im Winter keine Rinde zum Klopfen.

Erst wenn die Säfte des Frühlings wieder in die Bäume stiegen, würde es wieder lebhaft werden im Wald. Dann kommen die Kinder, Frauen und Greise wieder zum Rindenschälen, liefern ihre Bündel in der Mühle ab, die dann die Gerberlohe daraus herausklopft. Klipp klapp, macht die Mühle dann, in jenen fernen Tagen, wenn die Schmetterlinge über bunte Blumenwiesen flattern und die Sonne warm vom Himmel scheint. Jetzt aber war Winter.

08. September 2021
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Was es mit der ordentlichen Weihnacht auf sich hat

 "Fast hätte es am Heiligen Abend im Zauberwald einen Aufstand gegeben:

zuerst kam ein sehr aufgebrachter St. Nikolaus angestampft, warf seinen Sack mit wütendem Schnauben auf den Waldboden und schimpfte: „Weihnachtsmänner aller Orten, nichts als alberne Weihnachtsmänner mit dämlichen Zipfelmützen, einer dämlicher als der andere! Den Nikolaus braucht heute wohl gar keiner mehr!“
Nur mühsam gelang es der alten Hutzel und den anderen Angehörigen des Kleinen Volkes mit viel Geduld und gutem Zureden, den Nikolaus etwas zu besänftigen.

08. September 2021
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Der Bücherwurm

Ein Märchen von Kobold Kieselbart für alle Leseratten

Also, eigentlich - eigentlich hab ich ja jetzt alle Hände voll zu tun! Dem Christkindchen helfen, sein Mehlweibchen, den Bohlischbock, die Stoppelgans, den Benznickel und all die andern vom Odenwälder Weihnachtszug wiederzufinden... Im Zauberwald dafür sorgen, daß alle genügend Vorräte für den Winter eingelagert haben (die Eichhörnchen sind mal wieder recht nachlässig gewesen, weil es ja sooo viele Bucheckern und Eicheln gibt), - wie gesagt, eigentlich hab ich keine Zeit. Und jetzt muß ich mich auch noch drum kümmern, daß die Bücher in dieser Bibliothek hier nicht weiter angefressen werden.

07. September 2021
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Aus dem Leben einer glücklichen Gans

Hallo! Kennt ihr eigentlich Gandalf den grauen Ganter?

Er lebt bei einem Menschen - ja, das gibt es wirklich! Ein Mensch, der Gänse liebt, aber nicht zum Fressen gern hat...
Aber hört selbst, was Gandalf euch zu sagen hat: „Wirklich wirklich, zu beneiden bin ich. Ich, Gandalf, liebe meinen Menschen, watschle ihm hinterher wo auch immer er hingeht, picke meine Körner mit ihm am Tisch und stecke meinen Kopf neben seinem Bett unter den Flügel, wenn es Abend wird.

Ihr glaubt das nicht? Von so etwas berichten schon die alten Griechen, lest nur mal euren Plinius! Niemals, niemals würde mein Mensch mich essen - oder eine meiner armen Gevatterinnen. Arm dran sind sie, die Gänse. Jetzt ist wieder die Zeit, wo all ihr Gezeter und Geschrei nichts mehr hilft - aufgegessen werden sie alle ohne Ausnahme! Schrecklich, schrecklich ist ihr Leben: eingepfercht in engen Käfigen ohne Bewegung, ohne Freiheit, ohne Fröhlichkeit müssen sie wachsen, wachsen, wachsen. Die Ärmsten bekommen davon Knochenbrüche und Atemnot, und die Gelenke tun ihnen weh.

07. September 2021
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Glückssteine und Sternenstaub...

Glückssteine und Sternenstaub - so tragen wir alle gegenseitig zu unserem Glück bei:

Alles das, was ihr euch selber wünscht, das wünschen euch alle die auf diesen Seiten etwas zu wünschen haben, und zwar von ganzem Herzen.

Was, ihr glaubt nicht an Kobolde? Nicht an Elfen, Feen, Zwerge und Trolle? Am Ende nicht mal an Drachen??!
Dann - tja dann wissen auch wir Kobolde nicht, wie es mit euch weitergehen soll...

07. September 2021
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Das Vermächtnis der Weißen Wölfin

Es war einmal ein alter Jägersmann, der lebte tief im Wald in einer Hütte, auf einer winzigen Lichtung inmitten hoher schweigsamer Buchen, beschützt von einem Holunderbusch, der nahe des Brunnens wuchs. Schon seit Urzeiten lebte hier immer ein Jägersmann, der den Brunnen im Wald hütete, und das war eine wichtige Sache. Denn einst lange vor dem Beginn unserer Zeit gab es ein Vermächtnis, eine Abmachung zwischen dem alten Geschlecht der Wulfen und den Menschen, die zu jenem verlassenen Ort fanden. Der Ort, seit Urgedenken Wulfenborn oder Wolfsborn genannt, war seit grauer Vorzeit Tränkbrunnen derer von Wulfen. Doch auch die Bauern führten ihr Vieh hierher zur Tränke, und sie fürchteten sich vor den Wölfen. Und so kam es zu jenem Abkommen, in dem die Menschen und die Wölfe ihr Miteinander festlegten. Man muß nämlich wissen, daß es nicht der Mensch war, der den Wolf bändigte. Die vielen schönen Märchen, in denen ein böser Wolf auftaucht, die brauchen ihn eigentlich nur, damit etwa unartige Kinder ihre Lektion aus der Rotkäppchen-Affäre lernen können.

07. September 2021
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Das Märchen von der Waldkiefer auf dem Auerbacher Schloß

Von einer ganz besonderen Holzschnitzerei  erzählt diese Geschichte: auf der Mauer von Schloß Auerbach hoch über dem Tal der Bergstraße wuchs vor ungezählten Jahrhunderten ein Bäumchen, eine Waldkiefer. Klein war es von Wuchs, denn die Mauersteine waren karg. Doch als das Bäumchen sieben mal siebzig Jahre alt war, da kam ein Holzfäller und schlug es ab. Glücklicherweise geriet das Bäumchen dann als gutes Schnitzholz in die Werkstatt eines Holzschnitzmeisters. Der fertigte aus seinem Holz eine Wiege für das Herrscherpaar auf dem Schloß, denn ihnen sollte bald ein Sprößling geboren werden. Der Junge wuchs heran, wurde ein prachtvoller Ritter und zog hinaus in die weite Welt. Dabei kam er auch in die hohen Berge, wo die Waldkiefern krumm und gebückt wuchsen. Von einer nahm er als Andenken einen Kiefernzapfen mit. 

07. September 2021
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Das Waldtelefon

 - in Märchenbildern muß es stets ein Fliegenpilz sein, obwohl er gar nicht am liebsten im Wald lebt, sondern unter lichten Birken am Feldrain - der Fliegenpilz also kennt sie alle, die Märchenwesen.

Denn, was kaum jemand weiß: er ist nicht nur für Hexen wichtig, die aus ihm ihre Flugsalbe herstellen, er ist auch das allgegenwärtige Waldtelefon der Kobolde, Gnome, Trolle und Elfen! Denn in der Tat sind alle Pilze des tiefen Waldes unter der Erde miteinander verbunden - über ein Land so groß wie ein Königreich!

07. September 2021
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Die drei Wünsche - aus betriebswirtschaftlicher Sicht...

Wollen wir liebe Märchenfreunde einen Ausflug ins Märchenland unternehmen, auf der Suche nach dem Glück?

So folgt mir in ein beschauliches Dorf, gleich unterhalb eines hohen herrschaftlichen Schlosses, am Rande eines tiefen undurchdringlichen Waldes. Im Dorf lebt ein Schuster, der sich redlich von seiner Hände Arbeit ernährt. Eines Tages fertigt er ein Paar wunderschön gearbeiteter geknöpfter Stiefel aus allerfeinstem Ziegenleder für die Dame des Schlosses, und erhält zum Dank ein Säckchen voll glänzender Dukaten.

Wäre er nun ein wahrer Unternehmer - und wären wir, liebe Märchenfreunde, nicht gerade mitten in einem Märchen - so würde er sich damit einen ordentlichen Vorrat an gutem Leder, neuem Werkzeug und vielleicht auch ein neues Licht für seine Werkstatt anschaffen.

07. September 2021
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Über das Kleine Volk...

 Anne Meyer: Botschafterin zwischen den Welten

Scheu sind sie, die Wesen vom Kleinen Volk - kaum, daß je eines Menschen Auge einmal eines erblickte! Verborgen in Baumhöhlen, unter Moospolstern, in Blütenkelchen und zwischen Grasbüscheln huschen sie herum: die Kobolde, Gnome, Trolle, Elfen und die sogenannten schrägen Gestalten, die sich nirgendwo zuordnen lassen, und die es dennoch gibt - mitten unter uns!

Aber ich kenne einen Ort, an dem man auch als Mensch - mit groben Ohren, schlechten Augen und noch schlechterem Atem - ungestört einen Blick auf sie werfen kann: im WeltWichtelWissen im Zauberheim von Anne Meyer aus München, genauer gesagt . Sie muß insgeheim eine vom Kleinen Volk sein, diese Anne Meyer. Hätte sie sonst so genaue Kenntnis erhalten, wie ein Blätterkobold aussieht, welche Kleidung Gnome bevorzugen, und daß Trolle recht gern mal einen über den Durst trinken?

07. September 2021
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Das Geheimnis des Kristallberges

Im hohen Wald, zwischen starken Buchenstämmen und im Holunder, im Haselbusch und zwischen den Brennesseln - da huschen in der lauen Johannisnacht die G’hannsfinkelchen durchs dunkle Blau. Sogleich wenn die Dämmerung sich in Schwaden von Feenhaar dunkler und dunkler über den Wald senkt, entzünden sie ihre grünen Laternchen und schweben zauberhaft durch die Luft.

Doch bevor es so weit ist, ist einiges zu tun: der Bergkristall muß in dieser Nacht blinken und glänzen!

07. September 2021
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Der Kandsfinkelchenkristall

In der Tiefe der Felsen im Felsenmeer, verborgen unter Sternchenmoos und Mondscheinfarn, da lebt die Johannisfee.

Und in jedem Jahr am Johannisabend wanderten einst die Menschen aus den Dörfern hinauf zu den Felsen, strichen mit den Händen zart über das Sternchenmoos der Felsen und benetzten es mit taufrischem Johanniswasser.

Dieses Wasser mußte von einer Jungfrau „unbeschrien“ - also in tiefem Schweigen und mit großer Ernsthaftigkeit - in den frühesten Morgenstunden aus dem klaren Quell des Felsenmeeres geschöpft und ebenso schweigend ins Haus gebracht werden. Nur so konnte das Johanniswasser dem Haushalt und seinen Bewohnern - den menschlichen,  den tierischen und den Zauberwesen wie Kobolde und Hausgeister - ein ganzes Jahr lang zu Glück und Zufriedenheit verhelfen. Ein paar Tropfen von diesem Johanniswasser also mußten am Abend bei Sonnenuntergang auf das Sternchenmoos geträufelt werden, auch dies in tiefem Schweigen und mit großer Ernsthaftigkeit.

07. September 2021
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Der Klabautermann

Auf unserer Reise über die deutsche Märchenstraße durch die Landschaft der Brüder Jakob und Wilhelm Grimm kommen wir früher oder später auch nach Bremerhaven, wo die Weser in die Nordsee mündet. Um Windjammer und Drachenboote, um sagenumwobene Schifffahrt geht es hier, und um den Klabautermann.

Und was glaubt ihr wohl, wer der Klabautermann ist!

"Ein polterndes, zwergenhaftes Männchen, das auf Schiffen sein Unwesen und allerhand Schabernack treibt, aber auch der Mannschaft zur Hand geht und sie beschützt." So steht es zu lesen im WeltWichtelWissen. Der Klabautermann diene oft als Ausrede für unerklärliche Vorgänge auf Schiffen, so heißt es dort.

07. September 2021
Weiterlesen: Der Klabautermann
  1. Ein Mohnblumentraum
  2. Das Geheimnis des alten Apfelbaumes
  3. Das Märchen vom Apfelbäumchen, das in die weite weite Welt wollte...
  4. Die Wunschkartoffel
  5. Märchenhafte Apfelgeschichte von Kobold Kieselbart

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