Es war einmal vor langer langer Zeit, als es noch keinen elektrischen Strom gab und die Häuser noch gemütliche Dachböden für ihre Hausgeister hatten.
Da lebte in einer ärmlichen Kate auf einer Waldlichtung ein armer Lohmüller in seiner Mühle. Es war Winter, und so schwieg die Mühle still, denn die Bauern brachten im Winter keine Rinde zum Klopfen.
Erst wenn die Säfte des Frühlings wieder in die Bäume stiegen, würde es wieder lebhaft werden im Wald. Dann kommen die Kinder, Frauen und Greise wieder zum Rindenschälen, liefern ihre Bündel in der Mühle ab, die dann die Gerberlohe daraus herausklopft. Klipp klapp, macht die Mühle dann, in jenen fernen Tagen, wenn die Schmetterlinge über bunte Blumenwiesen flattern und die Sonne warm vom Himmel scheint. Jetzt aber war Winter.