Odenwald-Redaktion Logo
  • Odenwald-Redaktion
    • Impressum
  • Spinnstubb 2.0
  • Geschichte(n)-Zettelkasten
    • Historisches
    • Blätterwald
    • Kulinarisches
    • Aktuelles
    • Menschliches
    • Ohne Wasser kein Leben
    • Geblümtes - Grünzeug
    • Fundstücke und Tintenkleckse
    • Geologisches & Felsenmeer
  • Odenwaldweite Lärmfeuer
  • Märchenschatz
    • Über Märchen
    • Eigene Märchen
    • Märchen im Jahrbuch 2024
    • Weitere Märchen

Wenn Krieg vor der Tür steht, zieht im Odenwald das Wilde Heer...

„Komm, setze dich zu mir. Es ist ein schlimmer Abend heute. Aller Sommer ist tot. ... Der Herbst sickert durch alle Fugen, geängstigt keucht die Kerze, riesige Schatten flattern an den Wänden.“

So beginnt das Buch Rodenstein von Werner Bergengruen (1892-1964), der eine Zeit seines Lebens in Lindenfels verbrachte und Odenwälder Sagen - vor allem gruselige - sammelte. Der Rodensteiner und das Wilde Heer faszinierte ihn besonders. Wenn ein Krieg sich ankündigte, so hörte man früher in der Nacht, als die Stuben noch von Kien und Kerzenlicht erhellt wurden, das Wilde Heer vom Schnellerts durch den Haalhof ziehen. Heute ruht im Wald zwischen Nieder- und Oberkainsbach still die Ruine der Schnellertsburg, und auf dem Haalhof rasseln allenfalls Kühe mit Ketten.

08. September 2021
Weiterlesen: Wenn Krieg vor der Tür steht, zieht im Odenwald das Wilde Heer...

Ellen Schmid - ein Odenwälder Menschenleben für die Literatur

Wie eine Kindheit und Jugend in einem Odenwalddorf früher aussah, liest sich amüsant in Ellen Schmids Büchlein „mit Blumenkranz und Petticoat“, erschienen im Wellhöfer Verlag Mannheim 2011, ISBN 978-3-939540-84-7. Geboren wurde Ellen Schmid 1943 in Brensbach, während auf Darmstadt ein Tieffliegerangriff stattfand. Spannend wie es begann ging ihr Leben weiter: „zu keiner Zeit“, so schreibt sie in ihrer Einleitung, „haben sich das Leben auf dem Lande und das äußere Erscheinungsbild der Dörfer so stark verändert wie in den Jahren nach 1945 bis Anfang der Siebziger.“

08. September 2021
Weiterlesen: Ellen Schmid - ein Odenwälder Menschenleben für die Literatur

Die Straßen in Gadernheim vor 150 Jahren, Land- und Waldnutzung

Alte Dorfgrenzen reichten üblicherweise bis zur Wasserscheide. Die Gadernheimer Grenzen gehen aber fast überall darüber hinaus, weil die umgebenden Dörfer erst viel später entstanden und die Bevölkerung von Gadernheim die Flächen brauchte.

Die Hauptstraße von Gadernheim war einst die Wassergasse, heute die Wilhelm-Leuschner-Straße.

08. September 2021
Weiterlesen: Die Straßen in Gadernheim vor 150 Jahren, Land- und Waldnutzung

Die Neunkircher Höhe

Wie sah die Neunkircher Höhe und der Wald zwischen Gadernheim und Neunkirchen im Lauf der Jahrhunderte aus?

Die Neunkircher Höhe wird im Lorscher Kodex in der Markbeschreibung von Heppenheim aus dem Jahr 773 als Wintercasto bezeichnet: nach ihrem einstigen Namen Windherrenhöhe erhielt das Dorf Winterkasten seinen Namen. Der Höhenrücken bildet die Wasserscheide zwischen Lauter, Modau und Gersprenz.

Die Lauter: von der Quelle auf 540m Höhe bis zur Mündung bei Gernsheim am Rhein 31 Kilometer lang - lesen Sie dazu auch: Die Lauterquelle und  Die Lauter: Naturidyll und Industriefluß in der Rubrik Zettelkasten "Ohne Wasser kein Leben" oder in meinen Jahrbüchern

08. September 2021
Weiterlesen: Die Neunkircher Höhe

Das Heimatmuseum in Asbach

Das Heimatmuseum in Asbach: Dorfgemeinschaftshaus, Bücherei, Gymnastikraum und Kirche...

Foto M. Jöckel http://pear-design.net/

08. September 2021
Weiterlesen: Das Heimatmuseum in Asbach

Was alte Fachwerkhäuser zu erzählen haben

Feuerspindel schützt Fachwerk vor Feuer...

Wer in einem Fachwerkhaus lebt, fürchtet vieles: vor allem aber Feuer. Und so ritzte man Schutzzeichen in die Balken, schnitzte in die Eck- und Stützpfosten Schlangen oder Neidköpfe. Die Ecken der Stockwerke oder die Giebel konnten mit dem „Wilden Mann“ gefüllt  werden, Gefache wurden mit Streben in Form des Fünfkreuzes, auch  Bauerntanz oder Türkenkreuz genannt, verziert. Oder auch mit dem gespiegelten U, dessen Form an einen Sitz erinnert, Zeichen für Muße. Zugleich ist es ein Feuerschutz, es stellt die Form der Trageisen zum Feuerholztragen dar. Das Andreaskreuz als Mehrungszeichen ist oftmals unter dem Schlafzimmerfenster zu finden.

08. September 2021
Weiterlesen: Was alte Fachwerkhäuser zu erzählen haben

Die Neumühle in Brandau

Seit der Mensch seßhaft wurde und das Feuer nutzbar machte, kann er auch Brot backen.

Das Mehl dazu wurde damals wie heute aus Getreidekörnern gemahlen, und aus einfachen Handmühlen mit zwei Steinen entwickelte sich die allererste Form des Maschinenbaues: die Mühle. Noch heute zeigt Logo der Maschinenbauer ein Getrieberad, wie es in einer Mühle zur Übertragung der Kraft vom Mühlrad oder den Windflügeln auf das Mahlwerk erforderlich ist. Entlang der Modau gab es von der Neunkircher Höhe bis nach Eberstadt und Pfungstadt bis nach dem 2. Weltkrieg etwa 40 Wassermühlen, die höchstgelegene ist die Neumühle in Brandau.

08. September 2021
Weiterlesen: Die Neumühle in Brandau

Wie man sich früher wohnlich einrichtete

In manchen alten Bauernhäusern, in der Stadt auch - sehr selten! - in historischen Wohnhäusern, entdeckt man zuweilen als unterste Schicht auf dem Wandputz schablonierte Malereien. Diese kunstvollen Wanddekorationen schufen sich die Bewohner in früheren Zeiten, als Tapeten noch etwas für Fürstenhäuser waren.

 

Regionalmuseum Reichelsheim: Malerutensilien

 

Die Wände der Wohnung wurden früher meist mit Musterwalzen verziert, die die Farbe direkt auf den Putz brachten. Erst mit dem Wirtschaftswunder konnten sich die Leute Tapeten leisten, und die Putzkunst geriet in Vergessenheit. Aber in den letzten Jahren kommen kunstvolle Wanddekorationen mit Musterschablonen, Musterwalzen, Schwämmen und Stempeln wieder in Mode, lassen sie doch viel mehr Raum für Kreativität als die schreiend-bunten Tapeten.

08. September 2021
Weiterlesen: Wie man sich früher wohnlich einrichtete

Reinheimer Knöpfe

Zur Hochblüte der Knopfdreherei in Reinheim in der Mitte des 19. Jahrhunderts stellten etwa 30 Familien aus Knochen Knöpfe her, die sogenannten Beinknöpfe. Sie waren sehr gefragt, und die Reinheimer konnten den Bedarf an Massenware, vor allem auf den Märkten in Erbach und Darmstadt, decken. Aus dem Abfall konnte noch Knochenmehl, ein guter Dünger, hergestellt werden. Die Knopfdreherei ernährte ihre Familien oft besser als die Landwirtschaft.

 

Knopfbild aus der Reinheimer Knopf-Ausstellung 2013

08. September 2021
Weiterlesen: Reinheimer Knöpfe

Des Kaisers neue Kleider oder die Zunft der Linneweber

Seien sie vornehm unsichtbar oder auch mollig weich und warm: Kleider braucht jeder Mensch. Warum eigentlich ist der Mensch so nackt und schutzbedürftig? Gab er sein wärmendes Fell auf, als er das Feuer entdeckte? Schien ihm sein haariger Körper zu tierisch, zu unvornehm? Niemand weiß, was zu jenen fernen Zeiten am Höhlenfeuer in den Köpfen der Alten vor sich ging.

Zeichnung: M. Hiller

08. September 2021
Weiterlesen: Des Kaisers neue Kleider oder die Zunft der Linneweber

Was hat die Kapelle und der Kaplan mit dem Heiligen Martin zu tun?

Der 11. November ist ein wichtiger Tag: einerseits beginnt da die 5. Jahreszeit - die Fastnacht.

Andererseits hat diese Jahreszeit ihren Ursprung darin, daß ab dem 11. November bis Weihnachten Fastenzeit herrschte. Deshalb ließen es sich die Menschen vorher schnell noch einmal gut gehen. An diesem Tag mußte der Zehnte abgeliefert werden - wenn es auch leider nie beim Zehnten, dem Zehntel der Einkünfte, blieb.

08. September 2021
Weiterlesen: Was hat die Kapelle und der Kaplan mit dem Heiligen Martin zu tun?

Meine Tätigkeit als Gästeführerin

Im Winter 2013 habe ich eine dreimonatige Ausbildung zur Gästeführerin "Römer im Odenwald" mit Zertifikat absolviert und freute mich dann darauf, vor Ort im Felsenmeer Geschichte und Geschichten über die Römer den Gästen näherbringen zu dürfen! Silvana Odina in der caupona« - eine römischstämmige Garköchin in Germanien klagt ihr Leid, nicht ohne dazu köstliche Spezialitäten aus "medias res" - der geheimnisvollen römischen Civitas MED... (Dieburg) zu servieren.

08. September 2021
Weiterlesen: Meine Tätigkeit als Gästeführerin

Ursprünge des Weihnachtsfestes

Weihnachten, Christkind - und warum wir an diesem Datum feiern

"Wir feiern den 25. Dezember nicht wegen der Geburt der Sonne wie die Ungläubigen, sondern wegen der Geburt dessen, der die Sonne erschaffen hat." so sprach Kirchenvater Augustinus (4. Jh. n. Chr.). Es ging nicht an, daß die Menschen wie in vorchristlicher Zeit die Tage um die Wintersonnwende als eine besondere Zeit begingen. Man hielt Einkehr, überdachte das Vergangene und bereitete sich zugleich auf das neue Jahr vor. Bei den Römern gab es die Saturnalien, die Römer feierten Mittwinter und die Ägypter die Geburt des Horus.

08. September 2021
Weiterlesen: Ursprünge des Weihnachtsfestes
  1. Romantisches Räuberleben um 1800?
  2. Das Weihnachtsdorf
  3. Fundstücke bei Grenzgängen
  4. Allertshofen: oft nur als halbes Doppeldorf erwähnt
  5. Waldeinsamkeit...
  6. War der Nikolaus ein Guter oder ein Böser?
  7. Waren die Kelten im Odenwald?
  8. Der Rennofen am Heimatmuseum Beerfelden
  9. Der schwarze Mann...
  10. Köhlerei: das Brot des schwarzen Mannes

Seite 7 von 16

  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
© 2026 Marieta Hiller Designed By Thomas Glaser with JoomShaper
  • Odenwald-Redaktion
    • Impressum
  • Spinnstubb 2.0
  • Geschichte(n)-Zettelkasten
    • Historisches
    • Blätterwald
    • Kulinarisches
    • Aktuelles
    • Menschliches
    • Ohne Wasser kein Leben
    • Geblümtes - Grünzeug
    • Fundstücke und Tintenkleckse
    • Geologisches & Felsenmeer
  • Odenwaldweite Lärmfeuer
  • Märchenschatz
    • Über Märchen
    • Eigene Märchen
    • Märchen im Jahrbuch 2024
    • Weitere Märchen