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Heinrich Tischner: Opas Hausmittel

Rückbesinnung kann in die Zukunft führen

Einige werden sich noch an die Sprachecke im Echo erinnern, die der Bensheimer Pfarrer i. R. Heinrich Tischner mit unterhaltsamen Beiträgen pflegte.
Heute möchte er sich in diesem Heft zu einem aktuellen Thema äußern. Ganz ohne erhobenen Zeigefinger, er erzählt einfach, wie man etwas für die Umwelt tun kann.

26. September 2022
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1944: wenn nur der Krieg bald zu Ende ist...

Die Feldpostbriefe des Johann Theodor Schirra aus Illingen / Saar aus den Jahren 1944 und 1945, nebst einer biographischen Skizze, stellte Hubert Kolling zusammen und veröffentlichte sie.

17. März 2022
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Manuskript über Ereignisse vor mehr als 60 Jahren

Der Reichenbacher Fritz Hechler, lange Jahre bei der DESTAG tätig, schrieb seine Erinnerungen an die Zeit von 1942-1945 nieder. Da er dieses Manuskript jedoch ausdrücklich seiner Familie, Freunden und Bekannten zueignete, kann es hier nicht vollständig veröffentlicht werden. Die Frage an noch lebende Verwandte zur Veröffentlichung ist noch offen.

Hechler war laut Walter Koepff "lange Jahre Vorsitzender des FAC und hat die alten Filme gedreht, die wir vor einigen Jahren digitalisiert wieder aufgelegt hatten. Ferner war er mehrfach Sitzungspräsident bei den Eintrach-Faschings-Sitzungen. Er war heftiger Raucher und sein Vater Schuster."

Der 1924 in Reichenbach geborene Fritz Hechler beginnt sein Manuskript mit einem Zitat: "Der Jugend gehört die Zukunft" mit der Anmerkung: das war einmal der Slogan einer Nation / 1933-1945 - jedoch es war Betrug an der Jugend, ich versuche es deutlich zu machen.

17. März 2022
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Felix Klingenbeck: zum Kriegsende in Gadernheim

Zum Beitrag Kriegsende in Gadernheim: die Erinnerungen von Günter Beilstein schrieb mir der Gronauer Historiker Felix Klingenbeck:

"Es gibt variierte Versionen vom Abschuss dieses "Panzers" bzw. nach allem was ich von Leuten aus Lautern weiss, war es wohl eher ein amerikansiches  Halbkettenfahrzeug vom Typ M3. An der Stelle vor der Firma Eichhorn und Walter, wo der Bach heute durch die Leitplanken gesichert ist, lagen damals große Steinquader, die man wohl als Panzersperre auf die B47 legte. Sehr wahrscheinlich wurde aus dem Waldstück, wo erst kürzlich die Tannen gerodet wurden, mit einer Panzerfaust oder mit einem Panzerschreck auf das Fahrzeug geschossen. 

Als Kinder haben wir genau an der Stelle, wo der Bach, von Gadernheim nach Lautern gesehen, rechts der B47 verläuft eine Bachreinigung mit der Schule gemacht. Ich kann mich noch erinnern, wie ich damals ein unglaublich schweres Rund aus Stahl weggeschleppt habe, der Laufrolle eines M3 nicht unähnlich. Leider kann ich mich nicht mehr ganz genau an das Teil erinnern. Es war jedoch aus schwerem massivem Stahl und völlig oxidiert. Falls nicht in den Jahrzehnten nach dem Krieg an dieser Stelle andere schwere Stahlteile entsorgt wurden (für LKWs oder Autos eigentlich zu schwer und massiv) halte ich es für durchaus denkbar, dass dies ein Stahlteil von diesem Panzer war. Leider wurde es entsorgt. 

17. März 2022
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Osterfest und Osterhase

Das Osterfest

Zu Ostern feiert die Welt das große Frühlingsfest: die Natur ist zu neuem Leben erwacht, alles erneuert sich, und die alte heidnische Glaube an die Wiedergeburt allen Lebens wird verkörpert vom Hasen, dem Symbol für Fruchtbarkeit.
Das Osterblümli, auch als Gänseblümchen (Bellis perennis) bekannt, schaut wieder überall zwischen den grünen Grashalmen hervor, auch die Osterglocken neigen ihre prächtig geschmückten Häupter, und über die Wiesen springt - wo er noch Lebensraum findet - der Hase.

07. März 2022
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Schmal-Beerbach: wollte vor 50 Jahren zu Jugenheim gehören

Die Gemeinde Lautertal feiert dieses Jahr ihr 50jähriges Bestehen. Mit der Gebietsreform 1972 wurden die Dörfer zu neuen Großgemeinden gruppiert. Schmal-Beerbach war mit Ober-Beerbach zu Seeheim gehörig und sollte nun abgelöst und nach Lautertal eingeordnet werden. Damit änderte sich nicht nur die Gemeindezugehörigkeit von Seeheim-Jugenheim zu Lautertal, auch die Kreiszugehörigkeit wechselte vom Kreis Darmstadt-Dieburg zum Kreis Bergstraße.
Die Schmal-Beerbacher Bevölkerung hatte in zwei Abstimmungen gegen diese Änderung votiert. (R. Kunz, Heimatbuch Seeheim-Jugenheim, 1981.)

24. Februar 2022

"Das deutsche Erbübel der Untertänigkeit"

Begeben Sie sich auf Zeitreise mit mir: es geht etwa 89 bis 77 Jahre in die Vergangenheit. Wer rechnen kann merkt: es geht um die Zeit zwischen 1933 und 1945, das tausendjährige Reich, Nationalschande oder wie auch immer wir aus heutiger Perspektive die Zeit nennen mögen. Sie wirklich zu beurteilen ist schwer. "Wie würde ich mich verhalten?" - diese Frage kann niemand von uns Heutigen wahrheitsgetreu beantworten.

Interessante Details entdeckt man beispielsweise, wenn man ein bißchen nachbohrt: so wurde die Neutscher Chronik von 1956 geschrieben von einem Mann, der 1933 in die NSDAP eintrat, 1937 ein Buch mit dem Titel "Zur Geschichte der Juden" veröffentlichte, extrem judenfeindlich und antisemitisch war. Dr. Adolf Müller (1890-1956), Leiter des Städtischen Archivs, der Stadtbibliothek und des Museums in Darmstadt. Nach 1945 wurde er nicht mehr in den städtischen Dienst übernommen. https://dfg-vk-darmstadt.de/Lexikon_Auflage_2/MuellerAdolf.htm

17. Februar 2022
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Steinhäuser im Odenwald: von den Römern übernommen

Ein römischer Offizier schrieb im 4. Jahrhundert - als die römische Besatzungsmacht in Germanien geschlagen wurde - einen Augenzeugenbericht über den Kriegszug in den Odenwald. Ammianus Marcellinus zog mit Kaiser Julian 357 in ein "großes, schauriges Waldgebirge" und schrieb:

"Das heer plünderte schonungslos die alamannischen Bauernhöfe. Viel Vieh und Getreide fiel uns in die Hand. Die Häuser, die allesamt mit großer Sorgfalt nach römischer Art aus Stein erbaut waren, brannten wir nieder."

Da also die Häuser vor Ort keine Holzhütten waren, sondern Steinhäuser, waren die Steinbrüche im Felsberg umso wichtiger.

16. Februar 2022

Ein historisches Vermessungsgerüst

Ein historisches Vermessungsgerüst von 1939

Vor dem Eingang des Freilichtmuseums Kommern steht dieser Nachbau eines Vermessungsgerüstes. Mittels Triangulation konnte von der Spitze des Gerüstes aus die Sichtverbindung zu benachbarten Punkten vermessen und kartiert werden. Da die Vermessungspunkte oftmals mehr als 50 Meter voneinander entfernt lagen, bestand aufgrund der Erdkrümmung keine Sichtverbindung. Daher mußten hohe Gerüste errichtet werden. Diese mußten aus Holz erbaut werden und waren nach ihrem einmaligen Zweck zu nichts mehr nutze, es sei denn man baute sie ab und verwendete das Holz anderweitig weiter.

Im Jahr 2001 erbauten Museumszimmerleute dieses Gerüst nach alten Plänen neu. Im Original hatte dieser Turm bis 1939 auf dem Lammertsberg bei Bad Münstereifel gestanden und war 1999 vom LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland, Prof. Dr. Klaus Grewe, bei Recherchen zu Römerstraßen in der Nordeifel in Resten entdeckt worden.

Zwei ineinander gesetzte Turmgerüste, die komplett voneinander abgekoppelt sind, ermöglichten die Messung unabhängig von Erschütterungen und Schwankungen in hoher Meßgenauigkeit. Der Landvermesser steht auf einem Podest unterhalb des Signalgerüstes und liest mittels des unter Spannung im unteren Gerüst aufgehängten Theodoliten den Winkel zwischen den Verbindungslinien zu den nächsten Punkten ab.

 

15. Februar 2022

Kriegsende in Gadernheim: die Erinnerungen von Günter Beilstein

Panzerfaust und Sojabohnen - was von 1945 im Gedächtnis blieb

so überschrieb Günter Beilstein seinen Erlebnisbericht, den er 1995 verfaßte. Im Winter 1944/45 war er neun Jahre alt und hatte mit seiner Familie aus dem Ruhrgebiet Zuflucht in den Häusern im Forschd gefunden. Den Bericht erhielt ich dankenswerterweise von Ruth Steinmann 2021.

Viele mehr oder weniger Prominente dürfen in diesen Tagen, 50 Jahre nach Ende des bisher größten und vorläufig letzten aller Weltkriege, öffentlich darüber berichten, wie sie selbst den Übergang vom tausendjährigen Reich zur demokratischen Neuzeit erlebten. Auch ich erlebte ihn, und wenn ich darüber berichte, so zunächst zur Selbsterinnerung, aber auch für Kinder und Enkel als Beitrag zur Familiengeschichte. Immerhin ist nicht jeder bei solch einem historischen Wendepunkt life mit dabei - und wünschen wollen wir es eigentlich auch keinem.

09. Februar 2022
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Was bedeutet der Name Bickelhaupt?

Was der Name Bickelhaupt bedeutet und wie er in den Odenwald kam: mit Werner Bickelhaupt, Ulrich Kirschnick und Manfred Scharschmidt hatte ich mich im Herbst 2021 getroffen, um über die Brandauer Ortsfamilienbücher zu sprechen. Werner Bickelhaupt stellte mir eine Zusammenstellung zum Namen Bickelhaupt zur Verfügung:

Demnach rührt der Name von der Beckenhaube. Dies ist ein Helm aus dem frühen 14. Jahrhundert. Der Ritter zu Pferd trug diesen Helm im Kampf, vergleichbar in etwa dem modernen "Schädelspalter", einem seit langem verbotenen Schutzhelm für Motorradfahrer des 20. Jahrhunderts. Was am Schädelspalter der Lederschutz für Ohren und Genick war, ist an der Beckenhaube der Ringelpanzer, eine Art Kettenhemd für Gesicht und Nacken. Ursprünglich trugen Ritter die Beckenhaube unter dem Kübelhelm, einer Art Topf mit Sehschlitz. Offenbar war der Beruf des Häschers und Stadtknechts in den Jahrhunderten bis um 1800 ein recht gefährlicher, denn sie trugen ebenfalls Beckenhauben.

02. Februar 2022
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Stammtafel zum Namen Mink

Der Ursprung der Minks in Reichenbach: drei russische Brüder?

Im Januarheft 2022 des Durchblick erschien mein Beitrag "Heinrich Mink II und VII: ein Puzzlespiel". Spannend war es, das Rätsel um die beiden Männer zu lösen. Ausgehend von der Geschichte von
Katharina Herzog aus Brandau (gebürtig aus Raidelbach, *1927), die mir von ihrem Urgroßvater erzählte, der als Aufseher in der Blaufarbenfabrik Lautern gearbeitet hat. Dieser Heinrich Mink ist verwandt mit den Reichenbacher Minks, die nach den Erinnerungen der alten Dame einst von drei Russen abstammten, die im 18. Jahrhundert nach dem Krieg in Reichenbach blieben und ihren Namen in Mink änderten.

02. Februar 2022
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Zufallsfund: Fotos des Schönberger Fürstenhauses

Von unserem Leser August Homburg, der für den Verein Helfende Hände Odenwald Haushaltsauflösungen organisiert, habe ich einen Ordner mit historischen Fotografien des Fürstenhaus erhalten. Er hatte den Ordner bei einer Haushaltsauflösung in Lindenfels vor fünf Jahren entdeckt, im Privathaushalt eines 90jährigen Verstorbenen.

01. Februar 2022
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  1. 2022: 675-Jahrfeier für einige Odenwälder Ortschaften
  2. Ernsthofen in alten Fotografien
  3. Reichenbach: Kirchturmuhr erfolgreich entfesselt
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  5. Die Marmorbrüche von Carrara
  6. Wechselvolle Geschichte der Region
  7. „Es hat sich noch niemand arm geschenkt“...
  8. Woher das Wort Abkupfern kommt...
  9. Eisenbahn: Industriekultur im Odenwald
  10. Herbstfunde: ehemalige Grabsteine in der Landschaft

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