Elmshausen wurde urkundlich zuerst erwähnt im Jahr 1339. Daher ist es wahrscheinlich, daß nach 400 Jahren ein neues Rathaus erforderlich wurde.

Der Ortskern von Elmshausen
Elmshausen wurde urkundlich zuerst erwähnt im Jahr 1339. Daher ist es wahrscheinlich, daß nach 400 Jahren ein neues Rathaus erforderlich wurde.

Der Ortskern von Elmshausen
Altpapier hat einen Wert: gesammelt und von Vereinen abgeholt bringt es diesen ein ordentliches Zubrot zur Vereinskasse. Nachdem im April 2017 die Ballenpreise für Altpapier aufgrund zum Erliegen gekommener Exporte nach China im Keller waren, stiegen die Exporte im Juni wieder, so daß der Markt in Deutschland 160-170 Euro pro Tonne hergab.
Müllentsorgung ist neben Wasser- und Nahrungsversorgung eines der wichtigsten Probleme in menschlichen Wohn- und Lebensgemeinschaften. Über verschiedene Müllarten über die Jahrhunderte bis heute lesen Sie unter anderem hier.
Hafnarfjördur steht auf diesem Papierkorb im Europa-Park, wo selbst die Abfalleimer unter einem spannenden Motto stehen!
Gestatten: Silvana Odina, Römerin im Odenwald - tja: bis zum Frühjahr 2021 hätten Sie noch erfahren können was es mit der seltsamen Klobürste auf sich hat...Die alten Römer sind ein unerschöpfliches Thema: kommen Sie mit auf Spurensuche nach jenen Menschen, die zu Beginn des letzten Jahrtausends im Odenwald lebten. Wer waren sie, wie lebten sie, und wie kamen sie mit der einheimischen Bevölkerung aus (und diese mit ihnen)? Ständig kommen neue Forschungsergebnisse dazu, deshalb lohnt es sich, immer wieder einmal auf diese Seite zu schauen!
Kommunikation vom Lärmfeuer bis zur SMS - Lassen Sie sich von Köhlers Bawweddsche, der Köhlerstochter und Räuberbraut*, erzählen, wie man sich seit Menschengedenken wichtige Informationen zukommen ließ. Über weite Entfernungen, von Hügel zu Hügel, flogen einst Pfiffe, Jodler, Rauchzeichen hin und her. Heute durchforsten Radar und Funkantennen den Äther, erscheinen geheimnisvolle Zeichen in Mobiltelefonen und auf Computern.
Aus der Sicht einer Räuberbraut aber ist und bleibt das Feuer das Mittel der Wahl. Und das war es auch schon für die Römer vor fast 2000 Jahren. Eine frühe Form der Nachrichtenübermittlung war sicher auch das Glockenläuten: den Totenglocken von Reichenbach beispielsweise konnte man anhören ob jemand in Reichenbach oder in einem der umgebenden Dörfer gestorben war.
1765 wurde der Antrag auf Errichtung einer Achat- und Hartsteinschleifmühle bei Lindenfels gestellt, von dem Lindenfelser Amtmann Faupel. Ihm schien die Bearbeitung der hier vorkommenden Hartsteine lohnend. Daraufhin ließ sich die kurpfälzische Regierung Proben des Gesteins zusenden, erachtete es als brauchbar und erteilte die Genehmigung. Faupel erhielt daneben 15 Klafter Brandholz und zehn Jahre Steuerbefreiung.
Doch schon zwei Jahre später - Faupels Schleifmühle war aktiv und brachte tatsächlich Achatarbeiten hervor - klagte die Bergwerksdirektion, daß Bergleute und "mit Scheinen versehene Schürflustige" aus dem Amt Lindenfels verwiesen wurden.
Fundort: StAD Abt X G3 Konv 59 Fsz 2, Geschichtsblätter des Kreises Bergstraße Nr. 6, 1973
Der Historiker Heinz Bormuth stellte 1989 in den Geschichtsblättern des Kreises Bergstraße Band 22 eine Lauterner Mühlengeschichte zusammen. Vier Jahre später erschien diese Zusammenstellung auch im Lauterner Heimatbuch: Heinz Bormuth, Lautern im Odenwald. Seine Quellen sind die Zinsbücher der Kellerei Lindenfels von 1369 an sowie eine Statistik des Georgrafen Georg Wilhelm Justin Wagner von 1829.
Die Witwe des Grafen Georg Wilhelm zu Erbach-Erbach erließ gemeinsam mit ihrem Neffen Graf Georg Ludwig II im Jahr 1969 die Mühlordnung, die genau regeln sollte, wie sich Müller und Bevölkerung zu verhalten hatten. Geldstraßfen zwischen 15 Kreuzern und 10 Reichstalern wurden bei Zuwiderhandlungen gegen ihre Vorschriften verhängt. Ämter, Mühlbeschauer und Müller erhielten jeweils Abschriften.
Aus drei Exemplaren, die erhalten geblieben sind, stellte der Odenwälder Historiker Georg Freiling aus Zell 1992 durch Vergleich einen vereinheitlichten Text her. Eine der Vorlagen war eine Kopie von Georg Dascher, eine stqammte aus dem Stadtarchiv Michelstadt und eine war eine Abschrift von Ingeborg Diersch, Stadtarchiv Erbach.
Schannenbach wurde erstmals erwähnt im Jahr 1398, damals gehörte es zum katholischen Amt Gronau. In Knoden lebten im 16. Jahrhundert sieben Familien, in Schannenbach vier und in Breitenwiesen vier. Man hatte damals noch keine Familiennamen: das Salbuch von Lindenfels anno 1568 benennt die Bewohner mit Vornamen. 1623 waren es in Knoden und Schannenbach je acht Familien, in Breitenwiesen sechs, während die Bewohnerschaft nur 50 Jahre später auf je vier Familien zurückging. 1742 lebten in Schannenbach fünf Bauern mit drei Beisassen, in Knoden acht Bauern und in Breitenwiesen fünf. Wieder fünfzig Jahre später: sechs Bauern in Schannenbach, fünf in Knoden und drei in Breitenwiesen. 1817 lebten in Schannenbach in insgesamt 10 Häusern 65 Einwohner, davon fünf Bauern, ein Schuster, drei Leineweber und zwei Tagelöhner.
Ein Kurztrip oder Wochenendausflug in die kleine feine Odenwaldstadt wird sicher nicht langweilig, und auch der Genuß kommt nicht zu kurz, z.B. bei einem Stop im Fischfachgeschäft Schuster mit der weltbesten Fischsuppe. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei Ihrem nächsten Ausflug in die weitere Region - Marieta Hiller
Ein Fachwerkstädtchen am Main, mitten im Buntsandstein-Odenwald: hier in Miltenberg entdeckte man unter dem Keller des heutigen Stadtmuseums eine Latrine mit Zu- und Abfluß, ein mittelalterliches Wasserklosett. Direkt am Schnatterloch mit dem Stadtbrunnen, aus dem sich alle Bürger ihr Trinkwasser holten, gab es eine Kellergrube, die im Winter voll Wasser lief und sich dann über den Sommer wieder leerte. So entstand rund um den Brunnen ein großer unterirdischer Verjauchungskreis. Über die Probleme der modernen Domestoskultur hätten die Menschen des 14. Jahrhunderts wohl herzhaft gelacht...
Ein faszinierendes Fenster in die Vergangenheit öffnete sich bei Bauarbeiten am Bensheimer Marktplatz. Bensheim ist seit 765 urkundlich bekannt als Basinsheim und erhielt 956 das Marktrecht. Zur Stadt wurde es spätestens 1320. Als 1979 beim Bau des "Hauses am Markt" in der östlichen Marktplatzecke Gebäudereste entdeckt wurden, versäumte man es, dies archäologisch zu dokumentieren. Man arbeitete mit schwerem Gerät und zerstörte vermutlich zahlreiche Funde. Was gerettet wurde, konnte - aus dem historischen Befund herausgelöst - nicht zuverlässig interpretiert werden.
Lauterner Grenzgänger suchen die Grenzsteine zwischen Zehnes und Knorz